Staatspark Wilhelmsbad

 

Wilhelmsbad entstand zwischen 1777 und 1785 als vornehmer Badeort für die höfische Gesellschaft und das aufstrebende Bürgertum. Inmitten eines vielgestalteten Landschaftsparks nach englischem Vorbild ist die Kur- und Badeanlage mit locker an einer zentralen Allee aufgereihten Pavillonbauten vollständig erhalten. Ein von Pferden gezogenes Karussell, Eremitage, Teufelsbrücke und Pyramide im englischen Landschaftspark dienten der Unterhaltung der Badegäste. Auf einer Insel im aufgestauten Braubach ragt die turmartige Burg des Erbprinzen Wilhelm von Hessen-Kassel empor. Zwischen 1779 und 1781 erbaut, ist sie eines der frühesten europäischen Beispiele einer pseudomittelalterlichen Parkburg mit Ruinencharakter. Ihr Turm beherbergt ein Lustschlösschen mit elegantem Wohnappartement und prachtvollem Kuppelsaal. Anton Wilhelm Tischbein, der Hanauer Hofmaler des späten 18. Jh., schmückte den Saal mit Ahnenbildern des Erbprinzen. Die privaten Wohnräume des Erbprinzen präsentieren sich den heutigen Besuchern in ihrem historischen Zustand. Weitere Wilhelmsbader Attraktionen sind das Hessische Puppenmuseum und das Comoedienhaus, auch heute noch beliebter Theater- und Veranstaltungsort.


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Tel.: 06181 - 840300
E-Mail: info@zumwilhelm.de
 
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Gasthaus Zum Wilhelm

 
     
 




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